Chronik

Am 10. Februar 1924 wurde der Turnverein Ammerndorf gegründet und ist somit einer der ältesten Vereine im Ort. Zum 1. Vorstand wurde damals Heinrich Schierle (der Großvater von Georg und Johann Schierle) berufen. Mit ca. 40 Turnern begann der Sportbetrieb im Saal des Gasthauses "Zur Sonne". Die dafür notwendigen Turngeräte wurden teilweise gestiftet. Die Gemeindeverwaltung unterstützte damals schon den jungen Verein durch den Kauf des Turnplatzes zwischen dem heutigen Flurbereinigungsweg und dem Reichenbach und stellte ihn pachtfrei zur Verfügung. Ebenso wurde eine Gerätehalle aus Holz errichtet.

Der TV musste wegen des 2. Weltkriegs seinen Sportbetrieb einstellen. Erst im Jahr 1949, dem Jahr des 25-jährigen Bestehens, wurde der Verein wieder gegründet. Zum 1. Vorstand wurde damals Heinrich Schierle jun. gewählt. Georg Brehm und Karl Volkert standen Heinrich Schierle zur Seite. Im gleichen Jahr wurde die Fußballabteilung gegründet und der Turnverein in den Turn- und Sportverein Ammerndorf 1924 e.V. umbenannt.

Auf dem von der Brauerei Dorn-Murmann gepachteten Gelände oberhalb der heutigen Brucklesleite, wurde der Waldsportplatz angelegt. Als Umkleide- und Geräteraum diente ein ausrangierter Eisenbahnwaggon. Im Jahr 1959 wurde dann ein Massivbau errichtet. 1969 folgte der Strom- und Wasseranschluss. Bis zu diesem Zeitpunkt versorgte die damalige Molkerei Ammerndorf den TSV mit Warmwasser, das immer vor Spielbeginn in Milchkannen abgefüllt zum Sportplatz transportiert wurde.
Das 2. Spielfeld wurde dann 1973/74 angelegt. Wie in den oben genannten Fällen wurde auch hier wieder große Eigenleistung erbracht. Zug um Zug konnte neben der 1. Mannschaft eine 2. Mannschaft, zwei Jugend-, eine Schüler- und eine Altherrenmannschaft aufgestellt werden. Gleichzeitig entwickelte sich die Turnabteilung recht gut. So fand am 11. und 12.7.1953 in Ammerndorf das 3. Bezirksturnfest statt, das ein großer Erfolg war und dem TSV im Turngau Nürnberg und Fürth viel Anerkennung einbrachte. Auf dem sogenannten Turnplatz wurde 1956 eine neue Turnhalle mit viel Eigenleistung errichtet, die am 30.11.1957 offiziell eingeweiht wurde.
10 Jahre später wurde die Turnhalle auf betreiben von Konrad Schierle erweitert und modernisiert. 1974 konnte der TSV mit einem großen Sportfest und einem Bierzelt auf dem Turnplatz sein 50-jähriges Bestehen feiern. Seit diesem Jahr nahm die Entwicklung des TSV einen beachtlichen Verlauf:

  • 1975: konnte das 2. Spielfeld freigegeben werden
  • 1978: Anschaffung der neuen Vereinsfahne, Anbau des Geräteschuppens an der Turnhalle. Erarbeitung der neuen Satzung, Gründung der Tischtennisabteilung.
  • 1980: Renovierung und Erweiterung des alten Sportheims
  • 1986: Renovierung der Turnhalle mit Erneuerung der Heizung, des Bodens und der Innenverkleidung. Fertigstellung des neuen Rasenspielfelds. Beginn der Planung für den Ausbau des ganzen Sportgeländes. Gründung der Tennisabteilung.
  • 1987: Errichtung der Tennisplätze 1 und 2, Beitragserhöhung.
  • 1988: Einführung einer neuen Ehrenordnung. Festsetzung von 10 Arbeitsstunden je aktivem männlichen Mitglied über 16 Jahren.
  • 1989: Beginn mit dem Ausbau des Sportgeländes (Abschnitt 1). Errichtung der Tennishütte, Einweihung des neuen Sportplatzes und der Tennisplätze.
  • 1990: Errichtung der Tennisplätze 3 und 4, Verlegen der Ver- und Entsorgungsleitungen zum Sportgelände. Errichtung des Geräteschuppens. Bau der Flutlichtanlage.
  • 1991: Trainingsplatz und Bauabschnitt 1 wird fertiggestellt. Erhöhung der Mitgliedsbeiträge für aktive Mitglieder.
  • 1992: Bauabschnitt 2 am Sportheim wird begonnen.
  • 1993-1997: Weiterbau des Bauabschnitts 2. Baubeginn des Bauabschnitts 3 und 4. Anlegen des neuen Spielfelds. Beginn des Baus der Tennisplätze 5 und 6.
  • 1998: Bauabschnitt 2 und 3 abgeschlossen. Tennisplätze 5 und 6 sind bespielbar. Einweihung des neuen Vereinsheims.

Vorsitzende des TSV Ammerndorf:
  1. 1924-1938 Heinrich Schierle sen.
  2. 1938-1939 Karl Volkert
  3. 1949-1957 Heinrich Schierle jun.
  4. 1957-1960 Wilhelm Fritz sen.
  5. 1960-1972 Lorenz Stinzendörfer
  6. 1972-1986 Richard Feiertag
  7. 1986-2001 Herbert Reidinger
  8. 2001-2004 Georg Schierle
  9. 2004-2006 Franz Schmuck
  10. 2006-2010 Hans Gaier
  11. 2010-2013 Herbert Reidinger
  12. seit 2013 Ralf Steiner

Mitgliederentwicklung:
  • 1924:  40
  • 1949:  40
  • 1974: 243
  • 1985: 322
  • 1990: 418
  • 1995: 463
  • 1996: 527
  • 1997: 515
  • 1998: 562
  • 1999: ???
  • 2000: ???
  • 2001: ???
  • 2002: 624
  • 2004: 594
  • 2005: 618
  • 2006: ???
  • 2007: ???
  • 2008: ???
  • 2009: ???
  • 2010: ???
  • 2011: ???
  • 2012: ???
  • 2013: ???