Bezirkspokal Finalturnier

Halbfinale Bezirkspokal

TSV Ammerndorf – FC Eschenau 3:5

Beim Finalturnier in Altdorf kam es nach der vor Ort erfolgten Auslosung zu den Paarungen Ammerndorf – Eschenau und SpVgg Erlangen II – TSV Lauf.

Der Underdog aus Ammerndorf bekam es demnach gleich mit dem (zusammen mit Lauf) am stärksten einzuschätzenden Gegner zu tun, dem mit 26:0 Punkten überlegenen Tabellenführer der 1. BZL, Eschenau. Während man also in der Liga gegen die Reserve antritt kam es nun zum Spiel gegen die Erste von Eschenau als David gegen Goliath. Und genauso begann die Partie. Armin Kramer konnte gegen die harten und präzise geschlagenen Topspins von Stefan Möslein zu keinem Zeitpunkt ein Rezept entwickeln und musste sich mit 0:3 geschlagen geben. Als dann Markus Fläschner gegen Wolfgang Niemela zwei Satzbälle verspielte und mit 1:3 verlor und auch Tobias Fiedler gegen Detlef Kirchner das Nachsehen hatte, sahen die Ammerndorfer ihre Felle davon schwimmen. Doch mit dem Rücken zur Wand und gegen die Nummer 1 von Eschenau spielte Markus Fläschner sein bestes Tischtennis und siegte überraschend in fünf Sätzen. In einem umkämpften Spiel konnte Detlef Kirchner jedoch postwendend den alten Abstand wieder herstellen. Tobias Fiedler spielte nun gegen Wolfgang Niemela und damit gegen einen um ca. 200 Punkte besser eingestuften Spieler, eigentlich eine klare Angelegenheit bzw. fast unmöglich zu gewinnen. Doch mit sicherem Blockspiel und immer wieder geschickt eingesetztem Vorhandtopspin konnte Tobias einen weiteren Punkt für Ammerndorf erkämpfen. Markus Fläschner holte gegen Detlef Kirchner in überzeugender Manier den dritten Punkt für Ammerndorf, ehe Stefan Möslein mit einem überlegenen 3:0 den notwendigen fünften Punkt für Eschenau einfuhr.

Bezirkspokal Finalturnier Fläschner

Die Ammerndorfer haben sich mit diesem 3:5 sehr gut verkauft und mit sehr viel Glück wäre sogar eine Überraschung möglich gewesen, aber auch so war der Auftritt aller Ehren wert.

Das Finale verlor Eschenau dann übrigens knapp mit 4:5 gegen den TSV Lauf.

Markus Fläschner

Viertelfinale des Bezirkspokals

Mit CVJM Unterasbach und dem TSV Ammerndorf standen sich im Viertelfinale des Bezirkspokals zwei Mannschaften der 3. Bezirksliga gegenüber.

So war bereits vor dem Spiel klar, dass eine der beiden Mannschaften den Kreis Fürth beim Final Four Turnier mit Halbfinale und Endspiel in Altdorf vertreten würde.

Die Chancen standen etwa gleich verteilt. Unterasbach mit dem Heimvorteil im Rücken, Ammerndorf mit der nominell leicht stärkeren Besetzung.

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Die Vorrunde 2015 aus Sicht der 2. Mannschaft

Trotz der Erschwernisse zum Saisonbeginn (Abschieben von Michi in die zweite Mannschaft) starteten wir gut gelaunt, zuversichtlich (nahezu euphorisch) in die Hinrunde der 3 Kreisliga. Bevor wir auf unsere Leistungen eingehen muss ich noch erwähnen, dass die 3. Kreisliga in Insiderkreisen aufgrund der außergewöhnlichen Stärke der darin spielenden Mannschaften und des technischen Niveaus, auch als "Todesliga" oder "Bundesliga in spe" gehandelt wird.

Im ersten Spiel standen wir gleich dem TSV Retzelfembach III gegenüber. JEDER der Ahnung vom Tischtennis hat weiß, dass diese Mannschaft aus Spielern der 1. und 2. Mannschaft besteht die zu gut sind um dort zu spielen, weil sie sonst ihre Teamkollegen demotivieren würden. Da Michael "die Bürde" Grimm noch nicht dabei war gingen wir trotz der Spielstärke des Gegners von einem ungefährdeten Sieg aus, scheiterten aber an dieser nahezu unmenschlichen Aufgabe sehr knapp mit  4:9. Lediglich das Doppel Kammerbauer/Weiß, und die Einzel Kiprijanovski, Weiß und Kammerbauer konnten Punkten. Trotzdem ein SEHR wichtiges Spiel, da an diesem Tag 2 unserer Spieler wichtige Entschlüsse getroffen haben. Bei Nico Angelinos scheinen die beiden Niederlagen an diesem Tag eine vorher noch nie dagewesene Trainingsbereitschaft in Gang gesetzt zu haben, die ihn in der hinter uns liegenden Vorrunde fast nur noch gewinnen ließ. Goran hingegen ist über seinen Sieg im dritten Satz so sehr erschrocken, dass er für sich den Entschluss fasste ab jetzt alles im 5. Satz zu verlieren (später dazu noch mehr).

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